25.05.2009

Referenzzentrum für Krebspatienten

Berlin/Heidelberg – Der Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) wird zu einem „Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation“ ausgebaut.



Der Krebsinformationsdienst (KID) stelle kostenlos und neutral per Telefon, E-Mail und im Internet aktuelle, wissenschaftlich fundierte und allgemein verständliche Informationen zum Thema Krebs bereit. Mit diesem Angebot sei der vor mehr als 20 Jahren gegründete Krebsinformationsdienst in Deutschland einzigartig. Ein großes Problem bestand bislang allerdings in der nur begrenzten Kapazität des KID, der eine bundesweite Verfügbarkeit verhinderte. Dies werde sich nun durch eine dauerhafte Finanzierung durch das Bundesforschungsministerium grundlegend ändern. Für das Jahr 2010 sind 3,3 Millionen Euro vorgesehen. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Ergebnisse der Krebsforschung den Menschen in unserem Land unmittelbar zugänglich zu machen“, sagt Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Das „Nationale Referenzzentrum für Krebsinformation“ soll praxisrelevante Forschungsergebnisse im gesamten Bundesgebiet rascher verbreiten. Zu diesem Zweck sei unter anderem die Einrichtung einer Außenstelle am Universitäts-KrebsCentrum (UCC) Dresden geplant.
„Heute sollen Krebspatienten als gleichberechtigte Partner gemeinsam mit ihren Ärzten über die für sie geeignete Therapie entscheiden“, betont Prof. Dr. Otmar Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. Hierfür benötigten sie ein fundiertes Wissen über alle Aspekte von Krebs, das ihnen der Krebsinformationsdienst per Telefon oder E-Mail in verständlicher, persönlicher Form biete. Dabei sei jede Information auf Qualität und Aktualität überprüft.

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