21.08.2019

Österreicher entwickeln deutsche ePA

Essen/Schwechat – Das österreichische Unternehmen Rise hat den Zuschlag zur Entwicklung der elektronischen Patientenakte (ePA) bekommen. Damit ist es Partner der Bitmarck-Unternehmensgruppe, dem IT-Dienstleister der gesetzlichen Krankenversicherung, welche die ePA ausgeschrieben hat.

Österreicher entwickeln deutsche ePADa die ePA am 1. Januar 2021 laut Gesetz an den Start gehen muss, seien beide Partner bereits in die Projektarbeit gestartet, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Mittels der Ausschreibung haben wir einen Partner gesucht, der uns unterstützt und zugleich die Realisierung der Standard-Komponente übernimmt“, teilt Andreas Strausfeld, Vorsitzender der Bitmarck-Geschäftsführung, mit. „Wir freuen uns, mit Rise einen schlagkräftigen Partner auf Augenhöhe gewonnen zu haben, der bereits über Erfahrung im Ausbau der hiesigen Telematik-Infrastruktur verfügt.“ So hat Rise beispielsweise einen der vier zugelassenen Telematikinfrastrukur-Konnektoren entwickelt. Thomas Grechenig, Sprecher der Rise-Geschäftsführung, kündigt an: „Wir wollen in den kommenden 18 Monaten bis zum 1. Januar 2021 zeigen, dass wir gemeinsam eine Lösung entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Versicherten an eine intuitive Bedienbarkeit und einen hohen Nutzwert als auch den hohen Sicherheitsstandards der Telematik Rechnung trägt.“
Rise steht für „Research Industrial Systems Engineering“. Die Firma hat ihren Sitz in Schwechat bei Wien. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über 300 Mitarbeiter und ist eine Ausgründung der Technischen Universität Wien.
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