19.08.2015

Mehr Computertomographen im Einsatz

Berlin (pag) – Die Anzahl der Computertomographien pro Einwohner und Jahr hat sich zwischen 1996 und 2012 mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Unterrichtung der Bundesregierung zur Umwelt- und Strahlenbelastung im Jahr 2013 an den Bundestag hervor.

Insgesamt gibt es dem Report zufolge eine Zunahme von 130 Prozent. Dadurch sei die mittlere effektive Strahlenexposition der Bevölkerung durch Röntgen auf zirka 1,8 Millisievert (mSv) angestiegen. Die Gesamtstrahlenexposition lag demnach im Berichtsjahr bei 4,0 Millisievert (mSv) pro Jahr und Person. Damit war sie so hoch wie im Vorjahr. Eingerechnet sind die natürliche Strahlenexposition infolge der Inhalation von Radon und seinen Zerfallsprodukten, durch Nahrung, direkte kosmische und terrestrische Strahlung, aber auch die zivilisatorische Strahlenexposition durch medizinische Diagnostik wie Röntgen und Nuklearmedizin sowie durch die Anwendung radioaktiver Stoffe in Forschung, Technik und Haushalt. Inbegriffen ist auch die Strahlenexposition durch kerntechnische Anlagen, Zwischen- und Endlager.
Nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit seit 1986 verpflichtet, Bundestag und Bundesrat einmal im Jahr einen Bericht über die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt vorzulegen.
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