21.01.2019

„Ich will Präsident der Bundesärztekammer werden“

Berlin – Dr. Klaus Reinhardt will BÄK-Langzeitpräsident Prof. Ullrich Montgomery beerben und selbst Chef der bundesweiten Ärzteschaft werden. Der Chef des Hartmannbundes ist der erste offizielle Bewerber für das Amt. Ende Mai entscheidet der 122. Deutsche Ärztetag in Münster über die Neubesetzung der Position.

„Ich will Präsident der Bundesärztekammer werden, ich werde mich in Münster zur Wahl stellen“, sagt Reinhardt laut Medienberichten. Die Berufsfreiheit der Ärzte und die Therapiehoheit seien ihm ein wichtiges Anliegen – beides wolle er sicherstellen. Entschieden müsse gegen die Industrialisierung der Medizin und ökonomische Zwänge vorgegangen werden.
Neben seiner Funktion beim Hartmannbund ist Reinhardt Vizepräsident der Landesärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) und BÄK-Vorstandsmitglied – hier arbeitet er unter anderem an der Neuauflage der Gebührenordnung.

Weitere Bewerbungen um das Amt gibt es bislang noch nicht. Rudolf Henke, Vorsitzender des Marburger Bundes und Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen sowie Mitglied im Marburger Bund wollten sich nach Mediennachfragen nicht auf eine Kandidatur festlegen, ließen diese aber offen.
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