18.05.2020

Elektronische Akte für Mammadiagnostik gestartet

Bad Segeberg – Seit Mitte März ist das modernisierte Programm für die Brustkrebsfrüherkennung, die Qualitätsgesicherte Mammadiagnostik (QuaMaDi), in der Fläche in Schleswig-Holstein etabliert worden, wie die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) informiert.

Inzwischen verwenden es 1.200 Nutzer in 240 Praxen. Knapp 2.600 Patientinnen sind mittlerweile auf der Befundplattform eingeschrieben und dokumentiert. Davon wurden 706 bereits vollständig diagnostiziert. „Wir bitten alle QuaMaDi-Patientinnen, mit ihren Gynäkologen Kontakt aufzunehmen, damit ihre Versorgung auch in dieser Krisenphase fortgesetzt wird“, sagt Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KVSH.
Das System sei laut Anwender bedienerfreundlich aufgebaut und die Handhabung einfach und gut nachvollziehbar, sagt Carolin Volkwein von der KVSH. Als positiv werde zudem geschildert, dass man einen raschen Überblick über den Status der Untersuchungen erhalte. QuaMaDi steht für ein standardisiertes Mehr-Augen-Prinzip, welches das Risiko eines falschen Befundes deutlich reduziere. Das Versorgungsprogramm werde nun durch eine digitale Fallakte unterstützt. Sie ersetzt die bisherige papiergebundene Dokumentation der Ergebnisse und den Transport der Bilder und Befunde zwischen den beteiligten Akteuren durch einen Kurierdienst quer durch Schleswig-Holstein. Der Vorteil für die Patientinnen: Mehr Transparenz, schnellere Diagnosen, kürzere Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse und damit ein früherer möglicher Beginn der Therapie.
Zudem sind über das neue System verschiedene ärztliche Disziplinen technisch miteinander vernetzt, teilt die KVSH mit. Alle Befunde werden zentral in der elektronischen Fallakte gespeichert. Die beteiligten Ärzte erhalten Zugriff auf die Unterlagen und ergänzen eigene Befunde direkt. So entstehe laut KVSH eine zentrale Akt
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