26.02.2009

DAK-Studie: Gute Noten für Disease Management Programme

Berlin – Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) veröffentlichte eine Studie, an der 20.000 ihrer Mitglieder teilgenommen haben. Darin wurde die Wirksamkeit der Gesundheitsprogramme für Diabetes und Koronare Herzkrankheit untersucht.



Die Ergebnisse der Disease Management Programme (DMP) können sich aus Sicht der DAK sehen lassen; bei Diabetes mellitus konnte laut Studie binnen eines Jahres die Anzahl der Unter- oder Überzuckerungszustände halbiert werden. Auch bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK) zeigten sich Erfolge: Der Anteil der Patienten mit einer stationären Notfallbehandlung ging von 4,3 Prozent auf 2,9 Prozent zurück. Die Ärzte waren zudem deutlich seltener mit den Blutdruckwerten dieser Patienten unzufrieden. Der Raucheranteil ging im gleichen Zeitraum um 25 Prozent zurück – für die DAK ebenfalls eine direkte Folge der entsprechenden Empfehlung im DMP. „Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Programme erfolgreich sind und von Ärzten und Patienten gut angenommen werden“, sagt Peter Fey, Leiter der DAK-Gesundheitsprogramme.
DMP werden seit 2002 von den Krankenkassen angeboten. Sie zielen auf eine gesundheitsbewusstere Lebensweise ab und informieren ausführlich über die Leiden und ihre Einflussfaktoren. Damit sollen Patienten mit chronischen Krankheiten im Alltag unterstützt werden. Längerfristige Perspektiven stehen im Vordergrund. Fey fügt an: „Die Bedeutung von DMP als Versorgungsform nimmt weiter zu. Wir haben uns dafür entschieden, die DMP-Verträge fortzuführen und sie weiter zu entwickeln.“

DAK
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