21.08.2019

Woran das Bundesgesundheitsministerium forschen lässt

Berlin – Digitalisierung, demografischer Wandel und Pflege, Gesundheitsförderung und Prävention, Gesundheitskompetenz und Patientenorientierung, globale Gesundheit sowie Gesundheitsversorgung – das sind die sechs Schwerpunkte der Ressortforschung des Bundesgesundheitsministeriums bis 2022.

Woran das Bundesgesundheitsministerium forschen lässtZwar sei das deutsche Gesundheitswesen gut aufgestellt, es gebe aber noch immer „Luft nach oben“ für weitere Entwicklungen, hebt Gesundheitsminister Jens Spahn im Rahmenplan Ressortforschung des Bundesministeriums für Gesundheit hervor.
Darin heißt es erläuternd, dass die Ressortforschung ein unverzichtbares Werkzeug sei, um den Stand der Wissenschaft, die Praxis in der Versorgung und gesellschaftliche Bedarfe zusammenzubringen. Sie sei umsetzungsorientiert und an den Zielen der Gesundheitspolitik ausgerichtet. „Die Ergebnisse der Ressortforschung sollen aufzeigen, wo besonderer Handlungsbedarf besteht“, heißt es. Beim Schwerpunkt Digitalisierung geht es unter anderem darum, die Anforderungen an den Ausbau digitaler Register zu untersuchen. Big-Data-Entwicklungen sollen begleitet werden, „um sie hierdurch für die Gesundheitsversorgung besser nutzbar zu machen“.

Betont wird außerdem, dass der Rahmenplan ausreichend Raum lasse für kurzfristig aufkommende Forschungsbedarfe, „beispielsweise infolge von unvorhersehbaren gesundheitlichen Problemlagen“.
Das Ministerium gibt laut Haushaltsplan 2020 rund 27 Millionen für die Ressortforschung aus.
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