16.01.2020

5G-Technik für Gesundheit

Amberg-Weiden – Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert zurzeit sechs Anwendungsfelder, bei denen der Mobilfunkstandard 5G zum Einsatz kommt. Ein Vorhaben befasst sich dezidiert mit der gesundheitlichen Versorgung: das Projekt „5G 4 Healthcare“. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der AfD und der Grünen hervor.

Das Projekt in Amberg-Weiden mit der dortigen Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) „zielt darauf ab, Machbarkeit, Möglichkeiten und Grenzen der Verbesserung der Effektivität und Effizienz in der ländlichen Gesundheitsversorgung durch die 5G-Technologie auszuloten und Handlungsempfehlungen für skalierbare Lösungen abzuleiten", teilt das BMVI in seiner Projektbeschreibung mit. In den beiden Feldern „Integrierte Versorgung“ und „Homecare“ würden dazu unter der Führung der OTH mit Partnern aus Gesundheitsversorgung und Wirtschaft Anwendungsszenarien konzipiert, modellhaft implementiert, erprobt und evaluiert. „In der Region liegt der Fokus auf der Errichtung nicht-öffentlicher Campus- und Testnetze“, teilt die Regierung weiter mit.
Das Projekt wird mit rund 8,4 Millionen Euro vom BMVI gefördert. Die Laufzeit beträgt drei Jahre und zwei Monate. An der OTH-Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen würden dafür 18 neue Stellen geschaffen.
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