18.11.2020

Unterstützung für Senioren durch Roboter

Karlsruhe – An Robotik-Lösungen für humanoide Assistenzroboter forscht das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Unterstützung kommt von der Carl-Zeiss-Stiftung, sie fördert die Wissenschaftler mit 4,5 Millionen Euro.

Unterstützung für Senioren durch RoboterIm Projekt „JuBot – Jung bleiben mit Robotern: Vielseitige Assistenzrobotik für die Alltagsbewältigung“ entwickeln Forscher zum einen eine neue Generation der bekannten, am KIT beheimateten humanoiden ARMAR-Roboter. Diese Helfer sollen Alltagsaufgaben im Haushalt übernehmen, wie etwa Gegenstände holen und bringen, den Tisch decken und abräumen, die Geschirrspülmaschine beladen und auf verschiedenen Kanälen mit Angehörigen der Personen, die sie betreuen, kommunizieren. Zum anderen wollen die Karlsruher anziehbare Roboter – auch Exoskelette genannt – erforschen und entwickeln, die nicht nur die Mobilität älterer Menschen unterstützen, sondern auch ein zielgerichtetes Training ihrer motorischen und kognitiven Fähigkeiten ermöglichen.
„Durch Interaktion mit dem Menschen sollen die JuBot-Roboter fortlaufend lernen und sich an seine individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten anpassen“, sagt Professor Tamim Asfour vom Institut für Anthropomatik und Robotik und Koordinator des JuBot-Projekts laut einer Mitteilung. Die Roboter werden zunächst in einem Mensch-Roboter-Apartment am KIT trainiert und später in einem Karlsruher Seniorenzentrum erprobt. „Mit dem JuBot-Team wollen wir nicht nur das Gebiet der intelligenten Assistenzrobotik voranbringen, sondern auch einen Beitrag zu einem Durchbruch bei der Unterstützung eines selbstbestimmten Lebens von Seniorinnen und Senioren leisten.“
In dem Programm „Durchbrüche“ fördert die Carl-Zeiss-Stiftung 2020 sechs interdisziplinäre Forschungsprojekte. Geforscht wird zu intelligenten Lösungen für eine älter werdende Gesellschaft. Das Projekt JuBots am KIT unterstützt die Stiftung mit 4,5 Millionen Euro.
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