10.12.2018

Smarte Schmerzpflaster und lernende Prothesen

Düsseldorf – 5.300 Aussteller aus 66 Nationen und 120.000 Besucher aus 155 Nationen: Mit diesen Zahlen zeigen sich die Macher der Medica in Düsseldorf sehr zufrieden. Während der Messe präsentieren die Aussteller die Innovationen der Medizintechnikbranche. Zeitgleich finden der 41. Deutsche Krankenhaustag und die Compamed statt, letztere ist die Messe für den medizintechnischen Zulieferermarkt.

Smarte Schmerzpflaster und lernende ProthesenEin Fokus der Medica liegt in diesem Jahr auf Start-Up-Unternehmen und ihren Neuheiten. Dazu zählen beispielsweise ein Smartphone-Ophthalmoskop zur Netzhaut- und Augenuntersuchung sowie ein smartes Schmerzpflaster zur Anregung des Wundheilungsprozesses mittels blauem und rotem LED-Licht. Weitere Innovationen beschäftigen sich mit Lösungen für die Behandlung von Hautkrebs oder von chronischen Krankheiten – beispielsweise Herz und Lunge betreffend.
Künstliche Intelligenz ist natürlich sehr präsent auf der Medica. So erleben die Besucher beispielsweise, wie sogenanntes Machine Learning in Kombination mit erweiterter Sensorik eingesetzt werden kann, um intelligente Prothesen weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse des Patienten mit seinem Bewegungsverständnis anzupassen.
„Nirgendwo sonst weltweit wird die gesamte Prozesskette der Innovationen für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung medizinischer Geräte, Produkte, Instrumente und Hightech-Lösungen derart lückenlos gezeigt und parallel in hunderten Vorträgen namhafter Experten thematisiert“, bilanziert Messe-Geschäftsführer Wolfram Diener. Bei der Medica könnten die Besucher sehen, was in der modernen ambulanten und stationären Versorgung grundsätzlich alles möglich sei. „Diese Impulse werden gerade auch im Hinblick auf den deutschen Markt immer wichtiger“, sagt Diener.
Die Compamed bietet 783 Ausstellern die Möglichkeit zur Präsentation. Dort erweisen sich kleine und zugleich leistungsfähige Bauteile zum Einsatz in immer kompakteren Geräten und Produkten oder sogar aktiven Implantaten als Dauerbrenner.
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