23.11.2017

Schmerzversorgung durch Medizintechnik

Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will mit dem „Fachprogramm Medizintechnik“ die medizintechnische Forschung und Entwicklung in Deutschland stärken. Dafür hat das Ministerium kürzlich die Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Chronische Schmerzen - Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie“ beschlossen.

Das „Fachprogramm Medizintechnik“ leitet sich aus den zentralen Handlungsempfehlungen des „Nationalen Strategieprozesses – Innovationen in der Medizintechnik“ ab und ist in die Hightech-Strategie sowie in das „Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung“ eingebettet. Es zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche.
Die neue Förderrichtlinie ist Teil des Handlungsfelds „Patientennutzen“ und hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung von Patienten, die an chronischem Schmerz leiden oder potenziell gefährdet sind, zu verbessern. Innovative Produkte und Lösungen aus dem Bereich der Medizintechnik bieten vielfältige Möglichkeiten, die Versorgung chronischer Schmerzpatienten zu optimieren und noch mehr den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht werde die nachhaltige Stärkung der Unternehmen am Markt durch die standortbezogene Umsetzung der Ergebnisse in innovative Produkte aus dem Bereich der Medizintechnik angestrebt.
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