19.11.2018

Roboterassistent GARMI hilft in Alltagssituationen

Garmisch-Partenkirchen – Garmisch-Partenkirchen ist jetzt Pflegeroboterstandort. Die Technische Universität München (TUM) gründet dort das Anwender- und Forschungszentrum Geriatronik. Partner sind die gemeinnützige GmbH LongLeif GaPa und die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen. Wichtigstes Projekt des Zentrums ist der zweiarmige Roboterassistent GARMI, teilt die TUM mit.

Roboterassistent GARMI hilft in AlltagssituationenGARMI hilft älteren Menschen bei Alltagstätigkeiten wie dem Aufstehen aus einem Sessel. Er soll aber auch ein intelligentes Werkzeug für die Telemedizin sein. Der Roboterassistent ermöglicht es, dass Ärzte sowohl bei Routine-Untersuchungen wie auch im Notfall aus der Ferne verzögerungsfrei handeln können. So lautet die Idee.

Untergebracht ist das Zentrum in einer ehemaligen Hotelfachhochschule. Auf zwei Etagen und rund 700 Quadratmetern arbeiten dort zunächst rund 15 Wissenschaftler der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM). Später sollen es bis zu 40 MSRM-Angehörige sein. Gemeinsam und komplementär sollen am Münchener Stammsitz der MSRM die Anwendungsforschung und am Zentrum in Garmisch-Partenkirchen die Technologie- und Feldforschung betrieben werden. Dies wird durch Fördermittel des Bayerischen Wirtschaftsministeriums sowie der LongLeif ermöglicht.

Das Projekt ist zunächst auf acht Jahre angelegt. Der jetzige Standort soll nur ein Provisorium sein. Mittelfristig ist geplant, dass das Zentrum auf dem LongLife-Campus seine Heimat findet.
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