23.11.2017

NRW fördert Innovationen in der Medizintechnik

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“ Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung von Innovationen in der Medizintechnik, Biotechnologie und forschungsintensiven Medizin. Insgesamt stehen 40 Millionen Euro aus EU-Mitteln und zusätzlich bis zu 20 Millionen Euro Kofinanzierungsmittel des Landes zur Verfügung.

Gefördert werden insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die neue Lösungen für Gesundheit im demografischen Wandel versprechen. Diese können die Prävention, Diagnostik oder Therapie von Krankheiten ebenso betreffen wie die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln oder den Erhalt der sozialen Teilhabe. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf digitalen Konzepten.
„Wir brauchen innovative und zukunftsweisende Ideen, die allen Menschen ein gesundes Leben ermöglichen – und das in jeder Lebensphase", sagt Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes. „Die Voraussetzungen dafür sind gut. Biotechnologie, Medizintechnik und medizinische IT sind in Nordrhein-Westfalen wichtige und erfolgreiche Wachstumsbranchen.“ An mehr als 50 Hochschulen und Forschungseinrichtungen liegt der Fokus auf dem Bereich der Life Sciences, der medizinischen Forschung und der Medizintechnik. Hinzu kommen 440 Unternehmen allein im Bereich Life Sciences.

Der Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW" läuft seit 2015 und umfasst zwei Wettbewerbsrunden. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft koordiniert das Projekt in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE), Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) und Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG).

Die Wettbewerbsrunde startet jetzt, Anträge sind bis zum 15. Januar 2018 möglich.
Besuchen Sie uns auf Facebook Besuchen Sie uns auf Twitter