24.07.2017

„MedTech Radar 8“ erschienen

Berlin/Bonn – Der medizinische Hilfsmittelmarkt in Deutschland ist milliardenschwer, und hat nicht zuletzt durch den demografischen Wandel weiteres Wachstumspotential. Darüber berichtet der gemeinsame Medienservice „MedTech Radar“ des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital, des High-Tech Gründerfonds und der Biocom AG.

In Kombination mit den Möglichkeiten der Digitalisierung und technologischen Innovationen wie 3D-Druck schafft das Raum für individuelle Lösungen und komplett neue Geschäftsmodelle. Dennoch sei es für junge Firmen im Spannungsfeld von restriktiven Kostenrahmen und strenger Regulierung durch den Gesetzgeber eine große Herausforderung, ihr Unternehmen und ihre Lösungen im Markt zu etablieren.
Das Geschäft mit medizinischen Hilfsmitteln ist im Umbruch. Auf der einen Seite erhöhen moderne Technologien und Startups den Innovationsdruck auf etablierte Unternehmen, auf der anderen Seite erschweren anspruchsvolle rechtliche Rahmenbedingungen das laufende und künftige Geschäft sowie den Markteintritt neuer Unternehmen. Dabei ist der Markt äußerst lukrativ: 29.000 Produkte sind derzeit im Hilfsmittelverzeichnis des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherungen gelistet, denn die Bandbreite ist groß. Allein im Jahr 2016 haben die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt rund 7,8 Milliarden Euro für Hilfsmittel ausgegeben.
Der „MedTech Radar“ sorgt in diesem komplexen Markt für Orientierung: Eine Marktübersicht zeigt die große Diversität der Produkte und die Vielfalt seiner Akteure und umreißt das wirtschaftliche Potenzial des Marktes in Deutschland. Vier junge Unternehmen liefern zudem fundierte Einblicke in ihre Geschäftsstrategien: Die Palette der angebotenen Produkte reicht von Prothesen aus dem 3D-Drucker über elektrotherapeutische Strategien zur Behandlung von Inkontinenz oder Schmerz bis hin zu modernen Rollstühlen mit innovativer Technik. Die Gründer und Geschäftsführer berichten, worauf es im Hilfsmittelmarkt ankommt und wie sich Produkte sogar ohne Kostenerstattung durch die Krankenkasse etablieren können.
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