26.10.2015

Medizintechnik-Preis für Patientensicherheit geht nach Aachen

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE und das Aktionsbündnis für Patientensicherheit haben zum 4. Mal den „Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik“ vergeben. In diesem Jahr geht die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung nach Aachen.

Geehrt wurde Dr.-Ing. Tobias Wartzek von der RWTH Aachen für seine Dissertation „Kontaktlose und robuste Überwachung des kardiorespiratorischen Systems mittels kapazitiver Messtechnik“. In seiner Arbeit beschäftigt sich Wartzek mit kontaktlosem, medizinischem Monitoring, das eine nahezu unmerkliche und automatische Überwachung der Vitalparameter von Patienten ermöglicht. Mit Hilfe kontaktloser Sensoren werden Veränderungen des Gesundheitszustandes bereits frühzeitig erkannt, kosten- und zeitintensive Therapien können vermieden werden. Etablierte Messtechniken benötigen in der Regel immer eine Vorbereitungszeit, eine Verkabelung am Patienten sowie Expertenwissen zur Bedienung des Gerätes. Als Anwendungsbereich schlägt Wartzek das intelligente Krankenbett in Bereichen niedriger Überwachungsstufen vor.
Der Preis richtet sich an den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Forschungseinrichtungen, Kliniken und in der Industrie. Prämiert werden Technologien, Systeme und/oder Prozesse beziehungsweise deren Gestaltung, die eine erhebliche Verbesserung der Patientensicherheit in einem überschaubaren Zeitraum erwarten lassen.
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