15.06.2018

Kampagne „Körperstolz“ geht in die nächste Runde

Berlin – Die Kampagne „Körperstolz – Jeder Mensch ist einzigartig“ des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) geht weiter: Drei neue Patientengeschichten zeigen, wie Medizinprodukte Menschen helfen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Kampagne „Körperstolz“ geht in die nächste RundeWie lebt man mit einer Hüftgelenk-Prothese, mit einer künstlichen Herzklappe oder einer Inkontinenzhilfe? Das erzählen in der diesjährigen Kampagne zwei Frauen und ein Mann. Claudia Weber zum Beispiel litt an einer Hüftdysplasie, einer angeborenen Fehlstellung. Als die Schmerzen zu groß wurden, entschied sie sich zu einer Operation: Ihr wurde ein künstliches Hüftgelenk implantiert. Seither kann die heute 53-Jährige wieder schmerzfrei Sport treiben und ihren Beruf ausüben. Torsten Kraft ist ein weiterer Protagonist der Kampagne. Er ist einer von 9 Milliarden Menschen in Deutschland, die mit Inkontinenz leben müssen. Spezielle Slips und Pants ermöglichen dem 34-Jährigen ein unkomplizierteres Leben.
„Die Kampagne will das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und die Bedeutung von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes und aktives Leben zeigen“, sagt BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. 2015 wurden die ersten Motive veröffentlicht. Der Start der diesjährigen Kampagne erfolgt jetzt in Berlin.
Die neuen Motive der Kampagne ergänzen die Geschichten der vorherigen Jahre. Bei ihnen standen Defibrillator, Schulterprothesen, Insulinpumpen, künstlicher Darmausgang, Stimmventile nach Tracheotomie, künstliche Ernährung und Kompressionsärmel bei Lymphödemen nach Brustkrebs im Vordergrund.
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