27.04.2015

Hydroaktive Wundauflagen: BVMed aktualisiert Broschüre

Berlin (pag) – Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat das Informationsheft zur Wundversorgung aktualisiert. Die Broschüre führt in die wichtigsten sozialversicherungsrechtlichen, medizinisch-pflegerischen und wirtschaftlichen Aspekte der Wundversorgung ein.

Hydroaktive Wundauflagen: BVMed aktualisiert BroschüreNeu aufgenommen wurden Informationen zu Modellvorhaben zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten an Pflegepersonal und zur Delegation ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal in der ambulanten Versorgung. Darüber hinaus gibt es eine Metaanalyse zu hydroaktiven Wundauflagen von Prof. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP), Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf.
In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an chronisch offenen Wunden. Neben Ulcus cruris, Dekubitus und dem Diabetischen Fuß gibt es zahlreiche weitere Indikationen, die eine Versorgung mit hydroaktiven Wundauflagen benötigen. Am Beispiel Diabetischer Fuß zeigen sich die Folgen unzureichender Wundversorgung. Diese Krankheit führt allein in Deutschland zu jährlich rund 60.000 Amputationen. Diese Amputationen sind in der Folge mit hohen Kosten für die weitere Versorgung der Patienten verbunden. Mehr als ein Drittel der amputierten Patienten weisen ein hohes Risiko auf, zum Pflegefall zu werden.
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