18.12.2013

Charité eröffnet Robotik-Operationssaal

Berlin – Die Charité Universitätsmedizin Berlin hat einen Operationssaal der nächsten Generation eingeweiht: Im Robotik-OP unterstützen modernste Geräte und Technologien die Anwendung innovativer Verfahren.

Charité eröffnet Robotik-OperationssaalDer neue Operationssaal ist so konzipiert, dass ihn unterschiedliche Fachdisziplinen gleichermaßen nutzen können. Zunächst sind das die Neurochirurgie, die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. „Die enge Zusammenarbeit von Medizinern und Ingenieuren bringt Vorteile für alle Beteiligten und in besonderer Weise für die Patienten: Sie erhalten eine Behandlung von erfahrenen Charité-Experten mit den neuesten technischen Möglichkeiten“, sagt Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité.
Die Technologien sollen die Ärzte dabei unterstützen, die Operationszeit und damit die Dauer der Narkose zu reduzieren. Zudem sollen die Operateure von der leichten und intuitiven Bedienbarkeit der Geräte profitieren. So seien etwa Monitore und Versorgungseinheiten direkt über dem OP-Tisch angebracht und könnten je nach Bedarf justiert und zentral über ein Touchpanel bedient werden, heißt es. Kabel auf dem Boden gehörten der Vergangenheit an. Ein OP-Tisch mit einer komplett durchleuchtungsfähigen Carbon-Tischplatte soll es ermöglichen, Röntgenaufnahme vorzunehmen, ganz gleich welche Körperregion des Patienten abgebildet werden muss. Die Bilder werden sowohl über hochauflösende Displays an den Wänden als auch über Monitore direkt am OP-Tisch angezeigt. Ein zentrales Videomanagement-System dokumentiert, sichert und überträgt Bilder und Videos von Operationen. Dies soll den kommunikativen Austausch per Videokonferenz mit Medizinern vor Ort und weltweit ermöglichen.
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