25.07.2016

BVMed startet Patientenbefragung zur ISK-Versorgung

Berlin – Die Initiative „Faktor Lebensqualität“ von ISK-Herstellern (Intermittierender Selbstkatheterismus) im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) startet mit Unterstützung des Arbeitskreises Neuro-Urologie der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) eine Patientenbefragung.

BVMed startet Patientenbefragung zur ISK-VersorgungDie Umfrage soll die Versorgungsrealität und die Bedürfnisse der ISK-Patienten ermitteln und Erkenntnisse für die Verbesserung der Versorgungsqualität liefern, heißt es in der Mitteilung des BVMed.
Um eine möglichst repräsentative Datenbasis zu erhalten, wendet sich der BVMed an Krankenkassen, Fachgesellschaften und Patientengruppen, um möglichst viele betroffene Patienten zur Teilnahme an der Umfrage zu bewegen. Zentrale Fragen, die durch die Umfrage beantwortet werden sollen, sind dabei: Welche Kriterien sind in die Auswahl des spezifisch erforderlichen Hilfsmittels einzubeziehen? Welche Anforderungen bestehen an eine qualitative, zweckmäßige und individuelle ISK-Versorgung?

Bei der ISK-Versorgung komme es aufgrund der Heterogenität der Betroffenen, der vielfältigen Grunderkrankungen und der unterschiedlichen Versorgungsbedarfe darauf an, dass die Behandlung individuell erfolgt. Dies setze zum einen den Einsatz des individuell benötigten Produkts, zum anderen eine ausreichende Menge der Katheter voraus. Der individuelle Bedarf richte sich unter anderem nach Faktoren wie der anatomischen Konstitution, dem Trinkverhalten und der Flüssigkeitszufuhr, Materialunverträglichkeiten und den feinmotorischen Fähigkeiten der Betroffenen, so der BVMed.
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