18.06.2019

BVMed: Hilfsmittelerbringer an die TI anbinden

Berlin – Zum geplanten Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) liefert der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) zusätzliche Vorschläge. Beispielsweise könnten digitale Lösungen im Zusammenhang mit einem konventionellen Medizinprodukt stehen.

BVMed: Hilfsmittelerbringer an die TI anbinden„Auch diese Erweiterungen müssen in die Versorgung gelangen, um Patienten insbesondere beim Management ihrer chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Herzkrankheiten zu unterstützen", wünscht sich BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der Zugang dazu müsse über das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen sichergestellt werden. Bewähren sich solche Lösungen in Selektivverträgen, sollte ein Übergang in die Regelversorgung – und somit in das Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen – nach Ansicht des BVMed möglich sein. Eine Teilnahme an diesen Vertragsmodellen der Integrierten Versorgung könnte auch Klinikärzten offenstehen, sagt der BVMed. Gleiches gelte für Telekonsile.
Mit dem DVG ist die zeitnahe Anbindung verschiedener Heilmittelerbringer an die Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) vorgesehen. Auch die Anbindung der Hilfsmittelleistungserbringer müsse erfolgen – „um Medienbrüche zu verhindern und Versorgungsprozesse ganzheitlich digital abbilden zu können", sagt der BVMed-Geschäftsführer.
Ansonsten zeigt sich der Verband zufrieden mit dem Entwurf. Möll: „Es ist gut, dass es bei dem Thema Digitale Medizin vorangeht. Das DVG enthält gute erste Schritte.“
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