16.01.2020

BVMed fordert MedTech-Dialog

Berlin – Einen Strategieprozess aus einem Guss wünscht sich der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) von der Regierung. Der Verband fordert deswegen einen neuen MedTech-Dialog in diesem Jahr.

BVMed fordert MedTech-DialogFür den MedTech-Dialog sieht der BVMed die drei Bundesministerien für Gesundheit, Wirtschaft und Forschung in der Pflicht. „Wir brauchen eine bessere Verzahnung der regulatorischen Maßnahmen für die Medizinprodukte-Branche mit der Wirtschafts- und Forschungspolitik“, sagt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.
Zu den Themen des MedTech-Dialogs gehören nach Ansicht des BVMed eine stärkere Orientierung an kompletten Versorgungsprozessen, die Entwicklungen von digitalen Gesundheitsdienstleistungen und die Einbindung von künstlicher Intelligenz zur Unterstützung von ärztlicher Versorgung und Pflege. „Für eine optimale und fortschrittliche Patientenversorgung müssen die regulatorischen und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen evaluiert und verbessert sowie unnötige Bürokratie abgebaut werden", wünscht sich der BVMed.
Die Forderung nach dem Dialog geht auf die im schwarz-roten Koalitionsvertrag vorgesehene Fortsetzung des „Strategieprozesses Medizintechnik“ zurück. „Wir werden […] den Strategieprozess Medizintechnik weiterführen, um Deutschland als Standort der Gesundheitswirtschaft nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten“, heißt es dort. Doch dieser ist offenbar ins Stocken geraten.
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