23.11.2015

BMBF startet neues Forschungsprogramm

Berlin – Intelligente Mobilität, digitale Gesellschaft und gesundes Leben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Forschungsprogramm „Technik zum Menschen bringen“ gestartet. Zwischen 2016 und 2020 stellt das Ministerium jährlich rund 70 Millionen Euro bereit.

BMBF startet neues ForschungsprogrammDie bequeme Einparkhilfe, die der engen Parklücke ihren Schrecken raubt, das mit dem Fitnessarmband verbundene Smartphone mit Vitalfunktion, das stets Aufschluss über den eigenen körperlichen Zustand gibt: Intelligente Technologien helfen im Alltag immer häufiger. „Wir erleben gerade eine faszinierende technische Entwicklung durch die Digitalisierung. Immer kleinere Geräte erreichen eine immer größere Leistungsfähigkeit, gerade in der Gesundheitsversorgung“, sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Das allein steigere aber noch nicht die Lebensqualität. „Was nützt ein hochmodernes Blutdruckmessgerät, wenn es nicht leicht zu bedienen ist?“, fragt sie. Entscheidend sei, dass Technik in den Händen der Menschen tatsächlich nutzbar ist. „Das wollen wir verbessern“, so die Ministerin.
Ein besonderer Fokus des neuen Programms liegt auf interaktiven und „mitlernenden“ Technologien für Mobilität, Digitalisierung, Pflege und Gesundheit. Erforscht werden sollen zum Beispiel intelligente Mobilitätskonzepte, mit denen Menschen schnell, sicher und ressourcenschonend mit verschiedenen Verkehrsmitteln von A nach B gelangen können. Auch digitale Technologien für modernen Wissenserwerb in der praxisnahen Hochschulausbildung, oder Serviceroboter, die pflegebedürftigen Menschen in den eigenen vier Wänden unterstützend zur Seite stehen, sollen weiterentwickelt werden. Das neue Programm baut auf den bestehenden Förderschwerpunkt „Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel“ auf, mit dem das BMBF bereits Forschungsprojekte unterstützt hat. Beispielsweise wird im Innovationscluster „BeMobil“ derzeit an einem technischen Physiotherapeuten gearbeitet, der die Bewegungstherapie von Patienten rund um die Uhr begleitet und unterstützt.
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