16.04.2019

Wissenschaftsjahr 2019: KI in der Medizin ist Thema

Berlin – Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat am 19. März das Wissenschaftsjahr 2019 ausgerufen. Der Titel lautet Künstliche Intelligenz (KI). Ziel ist es, einen breiten Austausch zwischen Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik anzustoßen. Eines der Themenfelder beschäftigt sich mit der Frage: „Wird die KI die Medizin revolutionieren?“.

Wissenschaftsjahr 2019: KI in der Medizin ist Thema„KI soll von Menschen für Menschen gemacht werden“, sagt die Ministerin. „Wir wollen die Chancen, die Künstliche Intelligenz birgt, erkennen und ergreifen.“ Wissenschaft und Forschung seien dafür wichtige Treiber, „sie tragen auch dazu bei, mögliche Risiken abzufedern“, hält Karliczek fest. Partner des Ministeriums ist die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD). Diese sieht beim Thema KI derzeit einen großen Bedarf an Austausch – sowohl innerhalb der Fachcommunity als auch in der Bevölkerung. „Das Wissenschaftsjahr bietet die ideale Plattform hierfür: Es macht das Thema beispielsweise durch Dialogformate, kreative Ansätze in Kunst und Musik oder das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft anschaulich“, erklärt WiD-Geschäftsführer Markus Weißkopf.
Potenzial sehen die Macher des Wissenschaftsjahrs beim Einsatz von Robotern in der Medizin. Die Initiatoren werfen die Frage auf: Ist es denkbar, dass Roboter selbstständig Operationen durchführen, während der Chirurg nur steuert und überwacht? In der Kranken- und Altenpflege wiederum könnten Roboter schwere Arbeiten wie Waschen, Wenden und Heben von Patienten übernehmen. Das Pflegepersonal hätte dann mehr Zeit für fachliche Entscheidungen und persönliche Betreuung der Patienten. Bereits heute unterstütze KI bei der Diagnose durch Bild- und Spracherkennungssysteme, halten die Initiatoren des Wissenschaftsjahrs fest.
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