20.02.2017

Videosprechstunden: Ärzte sind offen für digitale Möglichkeiten

Hamburg – Rund die Hälfte aller Ärzte kann sich vorstellen, Videosprechstunden mit Patienten abzuhalten. Während 2015 rund ein Drittel der Ärzte dieser Option gegenüber aufgeschlossen war, ist es mittlerweile fast die Hälfte (2015: 38,7 Prozent, 2016: 47 Prozent). Der Anteil der Gegner ist von 61,3 Prozent auf 53 Prozent gesunken. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage der Stiftung Gesundheit.

Videosprechstunden: Ärzte sind offen für digitale MöglichkeitenDiejenigen Ärzte, die Videosprechstunden positiv gegenüberstehen, wurden zusätzlich gefragt, bei welchen Patientengruppen sie sich diese Kommunikationsform besonders gut vorstellen könnten. An erster Stelle nannten die Ärzte dabei Patienten, die nur eingeschränkt mobil sind (81,6 Prozent). Weitere sinnvolle Zielgruppen wären Patienten, die einen weiten Anfahrtsweg zur Praxis haben (72,3 Prozent) sowie chronisch kranke Patienten (52,8 Prozent).
Mit ihrer Studienreihe „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ beobachtet die Stiftung Gesundheit seit 2005 die Einstellung niedergelassener Ärzte zu wiederkehrenden und aktuellen Themen.
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