21.09.2018

Preis für Patientensicherheit

Berlin – Für den Deutschen Preis für Patientensicherheit können sich jetzt Akteure im Gesundheitswesen bewerben. Verliehen wird er vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) gemeinsam mit dem Medizinprodukteunternehmen Aesculap, dem Ecclesia Versicherungsdienst und dem Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme.

„Um die Patientensicherheit in Deutschland steht es gut, aber es muss noch besser werden“, sagt Dr. Ruth Hecker, stellvertretende Vorsitzende des APS, „wichtig ist uns dabei, aufzuzeigen und anzuerkennen, was bereits alles im Hinblick auf die Patientensicherheit getan wird. Das machen wir beispielsweise mit der Verleihung des Deutschen Preises Patientensicherheit.“ Berücksichtig werden praxiserprobte Ideen und Maßnahmen oder auch neue Forschungserkenntnisse. Der Deutsche Preis für Patientensicherheit soll dazu beitragen, dass praxisrelevante Erkenntnisse zur Vermeidung von Fehlern einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und so möglichst viele Nachahmer gefunden werden, teilt das APS mit.
Frühzeitig müsse ein Bewusstsein für eine Sicherheitskultur entwickelt werden. „Patientensicherheit sollte deshalb in allen Gesundheitsberufen schon in der Ausbildung einen höheren Stellenwert bekommen“, so Hecker. Wichtig sei außerdem, vermeidbare und unerwünschte Ereignisse, Risiken und Fehler zu benennen und zu besprechen. Nur so könnten Akteure im Gesundheitswesen aus ihnen lernen.
Der erste Platz ist mit 10.000, der zweite mit 6.000 und der dritte Platz mit 3.500 Euro dotiert, teilt der APS-Vorstand mit. Die Verleihung findet auf der 14. Jahrestagung des Bündnisses am 9. und 10. Mai 2019 in Berlin statt. Einsendeschluss ist der 4. November 2018.
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