19.11.2018

OP-Simulation: Getrennt zusammen arbeiten

Magdeburg – Magdeburger Wissenschaftler entwickeln eine Technologie für gemeinsames, chirurgisches Training an zwei verschiedenen Orten. Künftig soll es möglich sein, dass Ärzte gleichzeitig, aber örtlich getrennt Operationssituationen simulieren. Darüber informiert die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

OP-Simulation: Getrennt zusammen arbeitenIn dem Projekt am Forschungscampus STIMULATE sollen sich die Operateure in einer virtuellen Realität wie im tatsächlichen Operationssaal bewegen und agieren können. Sie nutzen Virtual-Reality-Brillen, digital vernetzte Werkzeuge und sogenanntes hybrides Tracking: Die Personen können unter anderem mit von Tiefenkameras und Bewegungssensoren im virtuellen Raum verortet werden.
„Die Mensch-Computer-Interaktion ist eine Schlüsseltechnologie in der Medizintechnik“, sagt der Projektleiter, Juniorprofessor Christian Hansen von der Fakultät für Informatik. Das Projekt biete die Möglichkeit, sich mit neuen Interaktions- und Visualisierungstechniken im Bereich Virtual Reality auseinanderzusetzen und gemeinsam mit klinischen Partnern neue Lösungen zu entwickeln.
Die Magdeburger Computervisualisten kooperieren für dieses Forschungsprojekt eng mit der Universitätsmedizin Mainz und der Harvard Medical School in den USA. Auch die Magdeburger Firmen metraTec und 2tainment sind laut Uni Magdeburg am Projekt beteiligt. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit 1,6 Millionen Euro, heißt es.
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