24.01.2008

Neue Stiftungsprofessur erforscht Mangelernährung bei Senioren

Berlin – Während viele Jugendliche und Erwachsene mit Übergewicht zu kämpfen haben, ist besonders bei hoch betagten Menschen Mangelernährung ein Problem. Wie man Senioren davor schützen kann, das wollen Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg künftig untersuchen.



„Mangelernährung ist ein bei alten Menschen weit verbreitetes Problem“, sagt Prof. Dr. Cornel Sieber, der das Institut für Biomedizin des Alterns an der Universität Erlangen-Nürnberg leitet. Sie betrifft rund 15 Prozent der Senioren, die im eigenen Haushalt leben, etwa die Hälfte der alten Menschen, die in ein Akutkrankenhaus eingewiesen werden, und etwa 50 bis 75 Prozent der auf Langzeitpflege angewiesenen Senioren.

Die Auslöser der Mangelernährung und der damit verbundenen Gebrechlichkeit sind inzwischen immer besser erforscht. Auch die Wissenschaftler in Erlangen-Nürnberg sind den Ursachen auf der Spur und entwickeln Therapieprogramme. Unterstützt werden sie dabei von der Nürnberger Theo und Friedl Schöller-Stiftung, die an der Universität eine neue Stiftungsprofessur für klinische Ernährung im Alter einrichtet. „Die Professur ermöglicht es, diesen Forschungsschwerpunkt auszubauen und Erlangen-Nürnberg neben Toulouse als Zentrum für Ernährungsforschung im Alter auf europäischer Ebene zu stärken“, sagt Sieber.

Weitere Informationen unter http://www.aging.med.uni-erlangen.de
Besuchen Sie uns auf Facebook Besuchen Sie uns auf Twitter