23.03.2020

Lüneburger Lasertechnik für die Krebstherapie

Lüneburg – Forscher aus Lüneburg arbeiten derzeit an einem Projekt zur Verbesserung der Strahlentherapie für Krebspatienten mittels Lasertechnik. Es handelt sich dabei um ein Forschungsvorhaben des Instituts für Produkt- und Prozessinnovation (PPI) der Leuphana Universität und des Unternehmens LAP.

Das Kooperationsprojekt heißt „Innovative Unterstützung der reproduzierbaren Patientenpositionierung“. Es wird mit 700.000 Euro aus dem Innovationsförderprogramm Niedersachsen unterstützt. Der Startschuss ist mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids durch Landeswirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) gefallen.
Die beiden Akteure wollen mit dem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den kommenden zweieinhalb Jahren ein innovatives Medizinprodukt entwickeln. Es soll die „höchstmögliche Sicherheit bei der Bildgebung und Patientenmarkierung für die punktgenaue Anwendung von Strahlungsquellen in der Tumortherapie“ gewährleisten, heißt es von Seiten der Universität. „Die Kooperation mit der Leuphana stellt uns Forschungskapazitäten zur Verfügung, die wir als Mittelständler nicht selbst vorhalten können“, sagt Jens Gauthier, Geschäftsführer von LAP. Kooperationspartner Prof. Anthimos Georgiadis vom PPI weist auf die Vorteile für die Universität hin: „Die Zusammenarbeit mit LAP fördert die Praxisrelevanz unserer Forschung.“
Monika Scherf, Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung in Lüneburg, sieht in dem Vorhaben noch weiterreichende Perspektiven: „Innovationen in der Gesundheitswirtschaft haben das Potenzial, unsere Region nachhaltig zu stärken.“
Besuchen Sie uns auf Facebook Besuchen Sie uns auf Twitter