24.10.2008

Geringere Belastung für Patienten durch neue Robotertechnik

Berlin/Frankfurt a. M. – Als eines der ersten Krankenhäuser in Deutschland setzt das Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt auf eine neue Industrierobotertechnik. Diese ermöglicht die millimetergenaue und somit schmerzfreie Bewegung von Interventionsinstrumenten in Blutgefäßen und Gefäßsystemen.



Durch die neue Technologie haben Ärzte die Möglichkeit, Organe aus verschiedenen, dreidimensionalen Blickwinkeln zu betrachten und gleichzeitig einen maximalen anatomischen Überblick zu erhalten. „Da die hohe räumliche Auflösung an die Qualität von Computertomographie-Bildern heranreicht, ist das Gerät in der Lage, sowohl Funktionen der Computertomographie als auch Aufgaben der Angiographie (Darstellung von Blutgefäßen) zu erfüllen“, erläutert Prof. Thomas Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Frankfurter Universitätsklinikum.
Die – weltweit fünfte – Installation der neuen Robotertechnik wird das Klinikum vor allem in den Gebieten interventionelle Onkologie und Gefäßmedizin einsetzen. Mit der Neuanschaffung folgt die Frankfurter Klinik dem Trend zu minimal-invasiven Therapien, die für den Patienten eine wesentlich geringere Belastung bedeuten als herkömmliche Verfahren.
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