21.08.2019

Geldanlagen: Kassen sind Spitzenreiter

Köln – Die Krankenkassen unter Rechtsaufsicht des Bundesversicherungsamts (BVA) verfügen über Geldanlagen von 31,1 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis der jährlichen Abfrage, die das Amt an die bundesunmittelbaren Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherungsträger richtet. Stichtag war der 31.Dezember 2018.

BVA-Präsident Frank Plate hält fest: „Die Überprüfung der ordnungsgemäßen Anlage des Geldvermögens der Sozialversicherungsträger für das Jahr 2018 hat ergeben, dass diese ihr Vermögen wie in den Vorjahren sicher und liquide angelegt haben. Damit sind sie ihren gesetzlichen Pflichten nachgekommen.“ Die Krankenkassen sind Spitzenreiter. Die 31,1 Milliarden Euro entsprechen 43,1 Prozent des Gesamtanlagevolumens. Die Kassen konnten ihre Mittel um 1,1 Milliarden Euro steigern. Auf Platz zwei liegen die Rentenversicherungsträger DRV Bund und DRV Knappschaft-Bahn-See mit Geldanlagen von 28,1 Milliarden Euro. Bei den bundesunmittelbaren Rentenversicherungsträgern ist der Mittelzuwachs mit 2,8 Milliarden am höchsten ausgefallen. Das Gesamtanlagevolumen der Sozialversicherungsträger unter BVA-Rechtsaufsicht beträgt 72,1 Milliarden Euro.
Angelegt wird das Geld überwiegend kurz- bis mittelfristig. 77 Prozent fließt in die Einlagen, etwa zwölf Prozent in Wertpapiere und zehn Prozent in Investmentvermögen. „Anteile an Investmentfonds werden von den bundesunmittelbaren Kranken- und Unfallversicherungsträgern überwiegend erworben, um ihrer gesetzlichen Verpflichtung zum Aufbau eines Kapitalstocks zur Deckung zukünftiger betrieblicher Altersversorgungsverpflichtungen nachzukommen“, erläutert das BVA.
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