21.02.2020

Förderung für Massenspektrometrie-Projekte

Berlin – Anlässlich der Initiative „Forschungskerne für Massenspektrometrie in der Systemmedizin“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vier Forschungsprojekte. Ziel ist es, damit die Voraussetzungen für eine breitere Nutzung massenspektrometrischer Verfahren zu schaffen.

Mit einem Fördervolumen von insgesamt 26,6 Millionen Euro fördert das BMBF in den kommenden Jahren die Weiterentwicklung der Massenspektrometrie in der Medizin. Sie gilt als Schlüsseltechnologie zur Erstellung molekularer Profile für Proteine und damit für die Identifizierung von Biomarkern.
Die höchste Fördersumme erhält ein Projekt des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg – das Forschungsministerium unterstützt das Vorhaben über drei Jahre mit insgesamt 8,1 Millionen Euro. Ziel des Projekts ist es, mithilfe der Massenspektrometrie Biomarker ausfindig zu machen, die ein Wiederkehren oder Fortschreiten einer Krebserkrankung vorhersagen.
Gefördert werden außerdem: Ein Münchner Forschungsverbund, bestehend aus Technischer Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität, den angeschlossenen Universitätskliniken und weiteren Einrichtungen, der die Massenspektrometrie unter anderem für die Erkennung neurologischer Erkrankungen nutzen will; die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die gemeinsam mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin auf Grundlage der Daten Verbesserungen für die Präzisionsmedizin erreichen will und die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, welche die Ergebnisse massenspektrometrischer Verfahren für die Systemmedizin nutzbar machen und mit ihrer Hilfe neue Erkenntnisse darüber gewinnen will, welche Mechanismen das Entstehen einer Herzschwäche beeinflussen.
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