24.10.2008

Erste repräsentative Befragung zur Sterbebegleitung

Berlin/Mainz – Anhand einer neuen Studie will die Universität Mainz den aktuellen Stand der Versorgungs- und Lebensqualität von Sterbenden und deren Angehörigen ermitteln. Dazu wurden die Angehörigen von 5.000 Verstorbenen befragt. Mit ersten Ergebnissen wird im Frühjahr 2009 gerechnet.



Die Ergebnisse der Studie sollen später mit den Veränderungen verglichen werden, die durch die geplante Einrichtung von so genannten „Palliative Care Teams“ eintreten.
Wie es im Einzelnen um die Qualität der Versorgung in den verschiedenen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Intensivstationen, Pflegeheimen, Palliativstationen oder auch zu Hause bestellt ist, wird in der Studie ebenso abgefragt wie etwa die Zufriedenheit der Angehörigen mit den Informationen der Ärzte. „Wir möchten wissen, wo die Patienten sterben, ob bei der Betreuung spezialisierte Hospiz- und Palliativdienste einbezogen wurden und wie die Angehörigen die Betreuung in der letzten Lebensphase erlebt haben“, erklärt Eva Münster, Juniorprofessorin für Sozialmedizin und Public Health. „Wir wollen aber auch wissen, ob es bestimmte Erkrankungen gibt, die besser versorgt werden als andere, und ob untere soziale Schichten seltener oder ebenso häufig palliativmedizinisch betreut werden wie andere soziale Gruppen.“
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