22.05.2019

Assistenzrobotik: Forscher wollen neue Methoden entwickeln

Ilmenau – Forscher der Technischen Universität (TU) Ilmenau wollen die Assistenzrobotik für den Einsatz in der intelligenten Gesundheitsversorgung verbessern. Die künstlichen Helfer sollen zum Beispiel Patienten Medikamente reichen oder Gegenstände entgegennehmen können – ohne Menschen zu gefährden.

Assistenzrobotik: Forscher wollen neue Methoden entwickelnZuständig ist die Forschergruppe Sonaro („Smarte Objektübernahme und -übergabe für die nutzerzentrierte mobile Assistenzrobotik“). Sie will in der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit neuartige Methoden erforschen, die über den derzeitigen Stand interaktiver Assistenzrobotik hinausgehen. „Die Techniken werden es Assistenzrobotern bei ihrer Interaktion mit Menschen ermöglichen, ihre Handlungen situativ an die Person und deren momentane Tätigkeit anzupassen“, teilt die TU mit. So müsse der Roboter, wenn er von einem Menschen ein Objekt entgegennehmen soll, dessen Haltepose und die Greifposition der Hand erkennen können. Dabei solle er den Gegenstand nicht nur sicher greifen, sondern auch den Menschen nicht gefährden. Anschließend müsse er in der Lage sein, das Objekt eigenständig und sicher zu einer weiteren Person zu transportieren und es ihr zu übergeben – ohne sie zu gefährden. Die Wissenschaftler und Ingenieure der Forschergruppe müssten dafür Methoden entwickeln, die den gemeinsamen Interaktionsraum von Mensch und Roboter und die jeweiligen Aktivitäten kontaktlos überwachen und analysieren können.
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