22.02.2011

40 Prozent der Deutschen gehen nicht zur Krebs-Vorsorge

Berlin – Obgleich Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland ist, nehmen 40 Prozent der Bürger nicht an Früherkennungsuntersuchungen teil. Das ergab eine Forsa-Studie im Auftrag der DAK. Die Kasse ruft deshalb zu mehr Eigenverantwortung bei der Vorsorge auf.



Laut Studie ist Krebs die am meisten gefürchtete Krankheit: 73 Prozent der Deutschen haben Angst davor. Verbreitet ist dieses Gefühl mit 80 Prozent vor allem bei den 14- bis 44-Jährigen. Im Alter geht die Furcht zwar zurück, das Risiko, Krebs zu bekommen, steigt jedoch. „Die abnehmende Angst erklärt sich vielleicht auch daraus, dass die Älteren häufiger zur Früherkennung gehen als Jüngere“, so DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Dreiviertel der 45- bis 59-Jährigen und rund 70 Prozent der über 60-Jährigen entscheiden sich für die Vorsorge. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es nur 59 Prozent. Auffällig ist der Unterschied bei den Geschlechtern: Dreiviertel der Frauen lassen sich regelmäßig untersuchen, aber nur 46 Prozent der Männer.
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