20.05.2011

Infusionspumpen - Schmerzen nach der Operation müssen nicht sein

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Elastomerpumpen für die häusliche Schmerztherapie haben sich bewährt, da mit ihnen eine zielgenaue und sichere Dosierung der Medikamente möglich ist.
Nach chirurgischen Eingriffen berichten zwischen 30 und 86 Prozent der Patienten von mittleren bis starken Schmerzen. Eine gute Behandlung kann Schmerzen vermeiden oder lindern, und laut einer Studie aus dem Jahre 2003 sogar zu einem besseren Ergebnis nach eine Operation beitragen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, postoperative Schmerzen abzuschwächen. Für die häusliche Schmerztherapie haben sich in den letzten Jahren besonders mechanische Infusionspumpen, auch Elastomerpumpen genannt, bewährt. Mit ihrer Hilfe werden Schmerzen nach Operationen zuverlässig behandelt. Die Patienten kommen buchstäblich schneller wieder auf die Beine. Ein wertvoller Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

Damit der Schmerz schnell nachlässt
Und wie funktionieren diese Pumpen? Sie bestehen aus einem elastisch verformbaren Ballon, der mit einem flüssigen Schmerzmittel gefüllt ist. Dieses wird über einen Infusionsschlauch sicher und gleichmäßig in die Venen geleitet, um den Schmerz auf Rückenmarksebene zu lindern. Da starke Schmerzmittel wohldosiert werden müssen, wurde auch an die Sicherheit gedacht: Eine kleine Glaskapillare regelt die Flussrate des Medikaments und macht eine Überdosierung praktisch unmöglich. Um eine zielgenaue, an den Schmerzgrad angepasste Dosierung zu ermöglichen, wählt der Arzt das Pumpenmodell mit der passenden Flussrate aus. Die Pumpen können körpernah in speziellen Taschen bequem getragen werden. Ein stabiles Gehäuse schützt sie vor versehentlichem Druck von außen.

Durch die gute Handhabung und das geringe Eigengewicht der Pumpe bleibt der Patient während der Infusionen unabhängig und der normale Tagesablauf kann so beibehalten werden.

Letzte Aktualisierung: Juli 2009
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