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Umfrage: Arzt-Bewertungsportale im Fokus 18.04.2017    

Gütersloh – 60 Prozent der Nutzer von Bewertungsportalen haben sich aufgrund der Informationen schon einmal für einen bestimmten Arzt entschieden, 43 Prozent schon einmal dagegen. Das geht aus einer Befragung im Auftrag des Projekts „Weisse Liste“ der Bertelsmann Stiftung hervor.

Zudem zeigt die Befragung: Je jünger die Patienten sind, umso stärker ist der Einfluss der Arztbewertungen. So geben 70 Prozent der unter 40-jährigen Portalnutzer an, dass die Online-Bewertung ausschlaggebend bei der Entscheidung für einen Arzt war.
Zwar gebe es in Deutschland rund 30 Arztbewertungsportale mit Erfahrungen von Patienten, daneben aber – anders als etwa im stationären Bereich – kaum verlässliche und verständliche Informationen über Ärzte, die über Rahmendaten wie Facharztbezeichnung und Sprechzeiten hinausgehen.
Eine weitere Ableitung der Analyse: Im deutschen Gesundheitssystem fehlt es bislang an einer systematischen Auseinandersetzung mit der Frage, wie eine Qualitätsberichterstattung gestaltet sein sollte, damit sie sowohl für Patienten als auch für die Versorgungsqualität insgesamt von Nutzen ist. Etwa im Bereich der Krankenhäuser oder der stationären Pflegeeinrichtungen sei dies seit vielen Jahren Thema. Die Entwicklung der Qualitätsberichterstattung im ambulanten Bereich werde weitgehend dem freien Markt überlassen.
„Die Transparenz im ambulanten Sektor sollte im Sinne der Patienten gezielt ausgebaut werden“, sagt Roland Rischer, Geschäftsführer der Weissen Liste. Sowohl die internationale Literatur als auch eine erste Pilotstudie für den deutschen Raum würden darauf hinweisen, dass Arztbewertungen in der Lage sind, Qualitätsaspekte verlässlich abzubilden. „Unstrittig scheint: Aspekte der Kommunikation, die Einbindung bei Entscheidungen, aber auch die Prozess- und Strukturqualität lassen sich durch Patientenerfahrungen gut und sicher erheben“, sagt Rischer.

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