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Stiftung Charité sucht Erfinder 25.10.2018    

Berlin – Die Stiftung Charité will Erfindungen in der Medizin fördern – dafür hat sie das „Inventors for Health“-Pilotprogramm (I4H) ins Leben gerufen. Es richtet sich an Personen mit noch frühen, aber besonders innovativen Ideen für ein Medikament, ein Medizinprodukt oder einen Service zur Verbesserung der Patientenversorgung.

„Viele der bestehenden Instrumente zur Innovationsförderung schauen exklusiv auf die Projektidee“, sagt Dr. Jörg Appelhans, Vorstand der Stiftung Charité. „Wir setzen den Fokus auf die Inventoren, also auf die Person mit ihrer unternehmerischen Motivation und möchten ihren Erfindergeist individuell unterstützen.“
Das I4H-Programm besteht aus zwei Förderkomponenten. Zum einen kann man sich bei der Stiftung Charité um so genannte „Inventor-for-Health-Grants“ in Höhe von 100.000 Euro bewerben. Diese Personenförderung erlaubt die Freistellung im Umfang einer halben Stelle, um in dieser Zeit der unternehmerischen Idee intensiv nachzugehen, teilt die Stiftung mit. Zusätzlich wird eine Basis an Projektressourcen für die Validierung und Geschäftsfeldentwicklung zur Verfügung gestellt. Zum anderen erhalten die ausgewählten Teilnehmer Zugang zu einem eigens für das Programm eingerichteten Inkubator. Hier erfahren die ausgewählten Inventoren in Form von beispielsweise Workshops oder Mentoring-Angeboten Unterstützung bei der Entwicklung und Validierung ihrer Ideen. Umgesetzt wird der Inventors-for-Health-Inkubator von Spark Berlin. Außerdem ist eine Kooperation mit der Universität in Tel Aviv und weiteren Partnern geplant, die zeitgleich das I4H-Programm in Israel aufbauen.
Für zwei Pilot-Durchgänge des Programms hält die Stiftung Charité nach eigenen Angaben zunächst eine Million Euro bereit. Sie will das Programm noch vor Ende des Jahres ausschreiben. Alle Beschäftigten des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung, der Charité-Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin können sich bewerben.

Nachrichten

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