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Moderne Technik für Demenzkranke 11.07.2018    

Bielefeld – Wie Technologien zur Unterstützung von Demenzkranken und Angehörigen gestaltet sein müssen und welche ethischen Fragen die Entwicklung aufwirft, ist Thema eines Projekts, bei dem die Universität Bielefeld und das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) kooperieren. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen für zwei Jahre mit über 300.000 Euro gefördert.

Moderne Technik für DemenzkrankeTechnische Innovationen wie Memory-Apps, die das Gedächtnis trainieren, Buchstaben-Apps zum Wörterraten oder elektronische Kuscheltiere, die auf einen Menschen reagieren, unterstützen heute zunehmend die Versorgung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und sind eine Hilfe für pflegende Angehörige. Bei der Entwicklung kommt es darauf an, dass Technik nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht, für die sie gedacht ist. In dem Projekt „Technikunterstützte Versorgung der Zukunft bei beginnender und leichtgradiger Demenz“ sollen Betroffene in die Forschung und Entwicklung technischer Innovationen mit einbezogen werden.
Die Projektbeteiligten setzen sich mit den Perspektiven von Menschen mit beginnender Demenz und deren Angehörigen sowie Versorgungsakteuren in Einzelinterviews, Fokusgruppen und Workshops auseinander. „So haben wir eine Offenheit den verschiedenen Akteursgruppen gegenüber, und es trägt dazu bei, die Daten tiefer und breiter zu analysieren“, sagt Dr. Christoph Karlheim, Leiter der Stabstelle Innovation & Forschung am EvKB.
„Durch diesen Ansatz – die Zielgruppen in den Forschungsprozess mit einzubeziehen – tragen die Universität Bielefeld zusammen mit dem Evangelischen Klinikum Bethel dazu bei, den Dialog mit den Betroffenen zu führen und nicht über sie“, so Prof. Claudia Hornberg, Gesundheitswissenschaftlerin an der Universität Bielefeld.
„Neue Technologien bieten ein großes Potenzial für die Versorgung der Betroffenen. Sie müssen sich jedoch an den Lebensrealitäten und Möglichkeiten der Menschen orientieren, damit diese Potenziale auch erfahrbar werden. Hierzu werden wir einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Dr. Stefan Kreisel, der als ärztlicher Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie die besonderen Bedürfnisse dieser Gruppe und ihres Umfeldes kennt.

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