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Arztsuche 3.0: Qualität transparent machen 18.12.2017    

München – Begeben sich Patienten auf die Suche nach einem passenden Arzt, ist Transparenz über die Versorgungsqualität wichtig. Doch wie lässt sie sich darstellen? Um diese Frage dreht sich die Konferenz „Arztsuche 3.0 – Versorgungsqualität transparent machen“ von der Online-Bewertungsplattform jameda. Ein Fünf-Punkte-Plan der Konferenzteilnehmer kann die Antwort sein.

Arztsuche 3.0: Qualität transparent machenZum einen seien einheitliche Parameter zur Offenlegung von Prozessen und Ergebnissen in Praxen nötig, um die Qualität der Versorgung transparent zu machen. Um die Validität zu gewährleisten, sollten die Parameter methodisch fundiert sein und wissenschaftlichen Standards folgen, empfehlen die Experten. Zudem sollten die Qualitätsdaten niedergelassener Ärzte frei zugänglich und für Patienten verständlich aufbereitet werden, lautet der zweite Vorschlag im Fünf-Punkte-Plan. Dies schaffe einerseits Vertrauen beim Patienten, andererseits ermögliche es, einzelne Praxen vergleichbarer zu machen – und Vergleichbarkeit nennen die Konferenzteilnehmer als dritten wichtigen Punkt für mehr Transparenz. Auch Online-Arzt-Bewertungen sollten laut den Experten um weitere Qualitätsindikatoren ergänzt werden. Als letztes schlagen die Fachleute vor, dass Ärzte regelmäßig ein Monitoring ihrer Qualitätsdaten – auch von Online-Bewertungen – durchführen. Immerhin hätten schon 55 Prozent der Mediziner aufgrund von Bewertungen Maßnahmen zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit getroffen.

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