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Verbände fordern eHealth-Zielbild für Deutschland 19.02.2018    

Berlin – In einem gemeinsamen Aufruf fordern acht Branchenverbände der industriellen Gesundheitswirtschaft die kommende Bundesregierung dazu auf, ein nationales eHealth-Zielbild zu entwickeln, um die schleppende Digitalisierung in Deutschland endlich voranzubringen.

Aus Sicht der Verbände würde das eHealth-Zielbild allen Beteiligten im Gesundheitssystem Orientierung geben und ihnen ermöglichen, konkrete Ziele zu definieren und zu erreichen. Sie plädieren deshalb dafür, ein solches Zielbild in einem politisch moderierten Prozess unter Beteiligung aller Akteure ressortübergreifend zu erarbeiten und anschließend durch einen konkreten Aktionsplan flächendeckend umzusetzen. Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland könne so gefördert werden und das Land wieder Anschluss an die internationale Entwicklung finden.
Eine Vielzahl von Ländern innerhalb und außerhalb Europas hätten bereits Zielbilder für die digitale Transformation ihrer Gesundheitssysteme entworfen und auf dieser Basis eHealth-Strategien als Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen geschaffen. Dies führe dort dazu, dass die Digitalisierung der Gesundheitssysteme schnell und erfolgreich voranschreitet, während das deutsche Gesundheitssystem in Erhebungen zum Digitalisierungsgrad regelmäßig schlecht abschneidet.
Durch die Digitalisierung ließen sich bestehende Prozesse in der stationären und ambulanten Versorgung, in der Forschung und Entwicklung sowie in der Verwaltung optimieren. Durch den konsequenten Einsatz von IT ergeben sich laut einer aktuellen Studie, auf die sich die Verbände berufen, schätzungsweise 39 Milliarden Euro an Effizienzpotenzialen jährlich.

Der gemeinsame Appell kommt von folgenden Verbänden: BVMed, vfa, SPECTARIS, VDGH, ZVEI, Bio Deutschland, BITKOM und bvitg.

Nachrichten

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