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Innovationsbüro soll Start-ups unterstützen 20.02.2017    

Berlin – Offizieller Startschuss für das Innovationsbüro des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Gemeinsam mit Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, hat BfArM-Präsident Prof. Karl Broich das neue Angebot seiner Behörde vorgestellt. Er betont: Regulatorisches Wissen solle sehr viel früher zur Verfügung gestellt werden, damit „Entwicklungen und Innovationen nicht scheitern“.

Innovationsbüro soll Start-ups unterstützenVor der Presse unterstreicht Broich das Selbstverständnis des Bundesinstituts, sich als Partner für frühe Entwicklungen zu begreifen. Es sei seine Aufgabe, „Dinge zu den Patienten hinzubringen und nicht nur auf die Risiken zu schauen“.
Das Innovationsbüro richtet sich als niedrigschwelliges Beratungsangebot an Start-ups, kleine Firmen und Forschungszentren, die häufig nur über geringe Erfahrungen und Kenntnisse verfügten, welche Voraussetzungen sie bei der Zulassung und beim Inverkehrbringen ihrer Produkte beachten müssen. Im Arzneimittelbereich könne das Büro frühzeitig darauf aufmerksam machen, welche Daten generiert werden müssen sowie auf spezifische Anforderungen bei bestimmten Produktgruppen hinweisen, so das BfArM. Bei Medizinprodukten könnten Entwickler von Medical Apps in einer sehr frühen Phase über eine mögliche Einstufung als Medizinprodukt und die sich daraus ergebenden regulatorischen Konsequenzen informiert werden. In dem neuen Büro arbeiten zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, die vor allem Koordinierungsaufgaben wahrnehmen, heißt es auf der Pressekonferenz. Den Ratsuchenden stehe, so Broich, die gesamte Expertise des BfArM zur Verfügung. Eine Beratung koste bis zu 2.000 Euro, ein eher „symbolischer Betrag“, so der Präsident. Er kündigt an, dass das Bundesinstitut nicht nur auf Beratungsanfragen warte, sondern auch aktiv auf die Zielgruppe zugehe – beispielsweise auf Fachmessen oder in Form von Workshops bei Innovationszentren.
Staatssekretär Stroppe spricht von einem Spannungsverhältnis, das von dem neuen BfArM-Büro überbrückt werden solle: Einerseits gehe es darum, mit Innovationen möglichst schnell auf den Markt zu kommen. „Wir müssen aber wissen, welche Qualität sie haben und welchen Zusatznutzen sie bringen, wenn wir die neuen Entwicklungen in die solidarische Finanzierung übernehmen.“ Das sei man den Patienten und auch den Versicherten schuldig, unterstreicht der Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums.

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