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Das ändert sich zum Jahreswechsel 18.12.2017    

Berlin – Zum 1. Januar 2018 treten im Bereich des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) einige Änderungen in Kraft, informiert das Ministerium. Diese betreffen etwa das Beitragsbemessungsverfahren für freiwillig Versicherte, den durchschnittlichen Zusatzbeitrag und die Weiterentwicklung der Krankenhausstatistik.

Ein neues Beitragsbemessungsverfahren für freiwillig Versicherte soll ab
1. Januar 2018 dafür sorgen, dass sich die Krankenkassenbeiträge Selbstständiger stärker an den tatsächlich erzielten Einnahmen orientieren als bisher. Die Beitragsbemessung erfolgt dann laut BMG in Bezug auf das Einkommen zunächst vorläufig aufgrund des zuletzt erlassenen Einkommensteuerbescheids. Nach Vorlage des Einkommensteuerbescheids für das betreffende Kalenderjahr wird der Beitrag endgültig festgelegt.
Die Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamts wird durch eine entsprechende Änderungsverordnung ab 2018 weiterentwickelt. Von der Erfassung von Merkmalen wie ambulanten Leistungen erhofft sich das Ministerium einen zusätzlichen Informationsgewinn. „Zum Ende des Jahres 2019 werden erste Ergebnisse der amtlichen Krankenhausstatistik auf Grundlage der neuen Erhebungen vorliegen“, heißt es.
Der vom BMG festgesetzte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2018 sinkt auf 1,0 Prozent (2017: 1,1 Prozent). „Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse für ihre Mitglieder tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest“, informiert das Ministerium. „Erhöht eine Krankenkasse ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag, haben die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht und können in eine andere Krankenkasse wechseln.“
Gesetzlich versicherte Männer im Alter ab 65 Jahren können laut BMG künftig einmal im Leben eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas der Bauchaorta in Anspruch nehmen. Die Vergütungsregelung habe der Bewertungsausschuss nun beschlossen. Die neue Screening-Leistung kann demnach zum 1. Januar 2018 etwa von Hausärzten abgerechnet werden, sofern sie über eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung verfügen.

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