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BVMed: Strategieprozess Medizintechnik nutzen 19.02.2018    

Berlin – Die im Koalitionsvertrag angestrebte „Weiterführung des Strategieprozesses Medizintechnik“ sollte aus Sicht des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) genutzt werden, um eine „neue Fortschrittskultur in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland durch neue technische Lösungen“ zu erreichen.

Ein Ziel des Strategieprozesses Medizintechnik müsse es sein, die Erstattungs- und Bewertungssysteme an die Dynamik von medizinischen und technischen Weiterentwicklungen anzupassen. Hierzu gebe es im Koalitionsvertrag gute Ansätze. So werde beispielsweise gefordert, dass medizinische Innovationen schneller in die Regelversorgung gelangen und hierfür die Verfahren beim Gemeinsamen Bundesausschuss beschleunigt werden sollen. „Die Große Koalition hat erkannt, dass wir für eine gute Patientenversorgung auf dem Stand von Wissenschaft und Technik schnellere Entscheidungen über neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden benötigen“, sagt Joachim M. Schmitt, BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied.
Allerdings wünschten sich laut Schmitt MedTech-Unternehmen nach wie vor ein verpflichtendes Implantate-Register. „Die hier begonnenen Vorarbeiten in der letzten Legislaturperiode sollten bis spätestens 2020 in ein Gesetz münden.“ Dringenden Handlungsbedarf sieht der BVMed zudem bei der Weiterführung der eHealth-Initiative der Bundesregierung und der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Außerdem erwarteten die Hilfsmittelhersteller im BVMed ein „HHVG 2“. Das im letzten Jahr beschlossene Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) verbessere zwar die Patientenversorgung im Hilfsmittelbereich erheblich. Es seien aber im Detail Umsetzungsprobleme entstanden, die nachgebessert werden müssten.

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