Zur Startseite der Aktion Meditech

Navigation

Umfrage: Die Potenziale des „Internet of Medical Things“ 21.09.2018    

München – Das Internet der Dinge im medizinischen Bereich bietet viele Potenziale im Gesundheitswesen. Doch die Hersteller müssen noch an sich arbeiten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte aus München, die europaweit 237 Entscheider aus der MedTech-Branche befragt hat.

Effizienz durch Automatisierung von Schlüsselprozessen sowie eine verbesserte Diagnostik und patientenzentrierte Behandlung – so könnte das Internet der Dinge im medizinischen Bereich (Internet of Medical Things, IoMT) das Gesundheitswesen revolutionieren, glaubt Deloitte. Der Gesamtwert des IoMT-Marktes werde 2020 44 Milliarden US-Dollar betragen. Und die Umfrage unter Herstellern zeige eine Zunahme des Anteils vernetzter Technologie sowie einen Anstieg der Investitionen. Aber: „Viele der Beteiligten sehen sich noch nicht optimal aufgestellt“, teilt das Unternehmen mit, „die Branche der Hersteller muss sich weiter aktiv verändern und öffnen, um das volle Potenzial ausschöpfen zu können.“ Drei zentrale Herausforderungen spielen dabei eine Rolle: Talente gewinnen, Verständnis für die Akteure – Ärzte, Patienten, Krankenkassen – entwickeln und Vorteile kommunizieren.

Das Gesundheitswesen sei ein sensibler Bereich aus zahlreichen Mechanismen, Interdependenzen und wachsenden Herausforderungen. „Im Zentrum sollte jedoch stets die ökonomisch vertretbare Optimierung der Behandlung und Heilung von Patienten stehen“, sagt Michael Dohrmann, Partner Life Science & Healthcare bei Deloitte. Bevor die Vorteile des IoMT spürbar zum Tragen kommen, müsse deshalb zunächst die Infrastruktur verändert sowie allgemeine Akzeptanz geschaffen werden. „Letzteres hat viel mit Vertrauen zu tun. Erst wenn klar ist, dass alle gleichermaßen profitieren, kann eine solche Aufgabe erfolgversprechend in Angriff genommen werden“, so Dohrmann weiter.

Beim IoMT handelt es sich laut Deloitte um eine vernetzte Infrastruktur von Gesundheitssystemen und -diensten unter Einbeziehung neuer Technologien, die es ermöglichen, Daten zu erheben, zu sammeln und zu analysieren.

Nachrichten

03.07.2018

Schaufensterkrankheit: Mit minimal-invasivem Eingriff schwerwiegende Folgen vermeiden

Eltville – Nicht nur die Gefäße des Herzens können von Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) betroffen sein, sondern auch die der Extremitäten: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – auch als Schaufensterkrankheit bekannt – sollte so früh wie möglich diagnostiziert und... Details
28.06.2018

Herzinfarkt: Schnellstmögliche Behandlung entscheidend

Eltville – Rund 300.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herzinfarkt. In den meisten Fällen wird dieser durch eine Verengung oder einen kompletten Verschluss einer Herzkranzader ausgelöst. Beim Herzinfarkt wird das Herz nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt.... Details
23.05.2018

Schlaganfall-Risiko Vorhofflimmern: Frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig

Eltville – Herzrhythmusstörungen treten in der Bevölkerung relativ häufig auf, mit Vorhofflimmern als häufigster Form. Durch diese Form des Flimmerns pumpt das Herz weniger Blut. Es können sich Blutgerinnsel im linken Vorhof bilden und in das Gehirn gelangen, wo sie ein Blutgefäß verstopfen... Details
17.05.2018

Inkontinenz: Mit elektrischen Impulsen gegen den Drang

Eltville – Zwischen sieben und acht Millionen Frauen und Männer sind in Deutschland von Inkontinenz betroffen: Sie können entweder ihren Harndrang nicht mehr kontrollieren oder haben eine Schließmuskelschwäche des Afters. Harn- und Stuhlinkontinenz sind in der Öffentlichkeit jedoch häufig... Details
14.11.2017

Volkskrankheiten auf dem Vormarsch: Moderne Medizintechnologie rettet Leben

Eltville – Der medizintechnische Fortschritt hilft, die Herausforderungen durch den demografischen Wandel zu meistern: Im Kampf gegen Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzschwäche oder Durchblutungsstörungen spielen medizintechnologische Verfahren eine entscheidende Rolle. Moderne Untersuchungs-... Details

Verwandte Inhalte

21.09.2018

Die Charité wird global

Berlin – Die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern – mit diesem Ziel hat die Charité das interdisziplinäre Zentrum Charité Global Health gegründet. Es wird die verschiedenen Global-Health-Projekte des Universitätsklinikums bündeln, koordinieren und ausbauen. Zudem steht die... Details
21.09.2018

Patientensicherheit: BVMed veröffentlicht Positionspapier

Berlin – Zum Tag der Patientensicherheit am 17. September hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) ein Positionspapier veröffentlicht. Als zentrale Herausforderung wird darin die Vermeidung von Krankenhausinfektionen ausgemacht. Das Papier stammt aus dem BVMed-Fachbereich Nosokomiale... Details
15.11.2016

Aktion Meditech Medien-Seminar: Gesundheit für Herz und Gefäße

Hamburg – Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Bei der Therapie von Herzerkrankungen profitieren Patienten von innovativen Medizintechnologien. Der medizintechnische Fortschritt ermöglicht schonendere Verfahren und eine bessere Versorgung, wie... Details
18.08.2016

„Ohne medizintechnische Innovationen würde es die moderne Herzchirurgie nicht geben“

In unserem Interview erläutert Professor Dr. med. Ralf Seipelt, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie der SHG Kliniken Völklingen, den Nutzen fortwährender medizintechnischer Innovationen in der Herzchirurgie unter anderem am Beispiel der TAVI.
Wie wichtig sind medizintechnische... Details

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Barrierefrei nach W3C "Web Content Accessi- bility Guidelines 1.0", Stufe A.