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Neurologen setzen auf Telemedizin 24.10.2017    

Leipzig – Der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) setzt sich auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zunehmend für telemedizinische Lösungen in der Versorgung ein.

Neurologen setzen auf TelemedizinEinerseits würden die Vorteile digitaler Anwendungen immer deutlicher und die Umsetzung auch besser. Andererseits bestehe aber auch die Angst, dass E-Health und Telemedizin irgendwann medizinische Leistungen oder den gesamten Arzt ersetzen könnten. Die Neurologen wollten die zukünftige Entwicklung der Digitalisierung aktiv mitgestalten, erste Projekte seien bereits gestartet. Ziel sei es, selbst auf Innovationen einwirken zu können. Dazu seien Kooperationen mit der Industrie sehr wichtig. „Wir legen Wert darauf, dass wir Partner haben, die gemeinsam mit uns an Lösungen und Konzepten arbeiten. Wir dürfen das nicht nur passiv beobachten und begleiten. Wir können nicht warten, bis andere Player Teile des Marktes übernehmen“, erläutert Prof. Gereon Nelles, Mitglied des Vorstands des BDN.
Tele-Konsile verkürzten die Diagnose-Zeiten nachweislich. Deshalb hat der BDN gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) zwei erste Digitalprojekte initiiert und sich dafür Partner aus der Industrie gesucht. So haben die Berufsverbände gemeinsam ein Tele-Konsil für den Austausch zwischen Haus- und Fachärzten entwickelt. Auch eine App zur Kommunikation mit Parkinson-Patienten per Videosprechstunde wurde entwickelt. Um dem Fernbehandlungsverbot gerecht zu werden, müssten die Nutzer der App einmal im Quartal ihre Praxis aufsuchen.

Nachrichten

14.11.2017

Volkskrankheiten auf dem Vormarsch: Moderne Medizintechnologie rettet Leben

Eltville – Der medizintechnische Fortschritt hilft, die Herausforderungen durch den demografischen Wandel zu meistern: Im Kampf gegen Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzschwäche oder Durchblutungsstörungen spielen medizintechnologische Verfahren eine entscheidende Rolle. Moderne Untersuchungs-... Details
27.07.2017

Aortenklappenstenose: Kathetergestützte Aortenklappenimplantation zeigt weiter Vorteile

Eltville – Die Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) gehört europaweit zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Sie tritt verschleißbedingt insbesondere im hohen Lebensalter auf. Neben den konventionellen Operationsverfahren bieten minimalinvasive kathetergestützte Techniken eine... Details
30.05.2017

Bauchspiegelungen: Moderne Medizintechnologie ermöglicht dem Arzt räumliches Sehen

Eltville – Chirurgische Eingriffe sind durch die Entwicklung der Bauchspiegelung, auch Laparoskopie genannt, wesentlich risikoärmer für die Patienten geworden. Bei der Laparoskopie werden die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Stablinsen-Optiken durch kleine, vom Chirurgen... Details
25.04.2017

Defibrillatorweste schützt wirksam vor dem plötzlichen Herztod

Eltville – Der plötzliche Herztod (PHT) ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die einzige wirksame Behandlung ist die Defibrillation. Patienten mit einem dauerhaften PHT-Risiko werden in der Regel mit einem implantierbaren Cardioverter Defibrillator (ICD) versorgt. Für Patienten... Details
11.04.2017

Gefährliche Blutgerinnsel: Thrombose und Lungenembolie

Eltville – Die Lungenembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Sie wird häufig durch eine tiefe Venenthrombose in einer unteren Extremität verursacht. Eine Lungenembolie muss immer im Krankenhaus behandelt werden. Dort kommen... Details

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