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Gibt es bald einen digitalen Sektor? 24.07.2017    

Berlin – Die digitalisierte Medizin muss ein integrativer Bestandteil sinnvoller Versorgungsprozesse sein. Darin sind sich die Experten auf der Veranstaltung „Ambulant – Der neue Weg“ des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) einig.

Gibt es bald einen digitalen Sektor?Die Technik sei kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, meint beispielsweise Nino Mangiapane, Referatsleiter Grundsatzfragen der Telematik und eHealth im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Ziel müsse es sein, durch den sinnvollen Einsatz von eHealth und digitalen Lösungen die Versorgungsqualität der Patienten zeitnah zu erhöhen. Technologie werde dann Bestandteil eines bestehenden oder neuen Versorgungsprozesses sein. „Daher werden in Zukunft auch bei der Digitalisierung Aspekte der Versorgungsqualität in den Mittelpunkt rücken“, sagt Mangiapane.
Treibende Kraft müssten konkrete Versorgungsdefizite und der medizinische Bedarf sein, sagt Benjamin Westerhoff, Leiter Versorgungsprogramme bei der Barmer. Die Herausforderung für die Medizinprodukte-Hersteller bestehe darin, künftig nicht mehr nur Produkte, sondern komplette Lösungen für Versorgungsprozesse zu entwickeln, betont Thom Rasche von Earlybird. Das Geschäftsmodell liege in den „Services“, die zusätzlich zum Produkt angeboten werden.
Dr. Markus Müschenich, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Internetmedizin (BiM), ist überzeugt, „dass wir in Zukunft ein digitales Ökosystem haben, das uns zwischen dem stationären und dem ambulanten einen digitalen Sektor beschert.“ Digitale Lösungen bieten Anleitungen, Therapieempfehlungen und Versorgungen über intelligente digitale Technologien „genau dort, wo der Patient sich gerade befindet“, so Müschenich. Die Frage sei dann, wer anschließend wie den Patienten in die Arztpraxis und die Klinik steuert.

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