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Moderne PET/CT-Scanner spüren Tumoren früher auf als bisher 23.04.2018    

Berlin – Ein PET/CT-Gerät der neuesten Generation wird jetzt in der Patientenversorgung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) eingesetzt. Mit dem in Norddeutschland einzigartigen Scanner werden vor allem Krebspatienten untersucht.

„Mit dem neuen PET/CT-System ist es möglich, Tumoren früher als bisher aufzuspüren, die Entwicklung der Erkrankung sicherer zu begleiten, dadurch die optimale Therapie frühzeitiger individuell zu planen und deren Verlauf schneller zu überprüfen“, sagt Prof. Susanne Klutmann, leitende Ärztin der Nuklearmedizin. Das neue Gerät ermögliche nicht nur eine Bildgebung mit besserer räumlicher Auflösung und damit besserer Detailerkennbarkeit als bisher. Die neue Technologie biete auch einzigartige Möglichkeiten zur Verbesserung der Bildqualität. Gleichzeitig nehme die Belastung für den Patienten ab: Die Dauer der Untersuchung verkürze sich. Reduziert werde dadurch das Risiko unerwünschter Bewegungen während der Aufnahme. Auch die Strahlenexposition verringere sich. Mit Hilfe spezieller Lichteffekte könnte Patienten die Angst genommen werden. „Durch diese Ablenkung können zum Beispiel auch Patientinnen und Patienten mit Platzangst einfacher untersucht werden“, so Klutmann.
„Durch den Einsatz des neuen PET/CT-Geräts erwarten wir eine weitere Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit, zum Beispiel durch den Nachweis kleiner Metastasen bei ausgewählten Tumorerkrankungen, die therapeutisch vielversprechend angegangen werden können“, erläutert Klutmann. Dies könne die Planung individualisierter Therapien mit möglichst großem Therapieeffekt bei möglichst geringen Nebenwirkungen verbessern. Auch lässt sich mit der kombinierten Untersuchungsmethode frühzeitig feststellen, ob etwa eine Chemotherapie die erwartete Wirkung zeigt.
PET steht für die Positronen-Emissions-Tomographie, CT für die Computer-Tomographie. Mit einem PET/CT-System können PET- und CT-Bilder nacheinander in einer einzigen Untersuchung zusammengelegt werden. Das neue Gerät benötigt für die Untersuchung des ganzen Körpers lediglich 15 bis 20 Minuten.

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