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IQWiG publiziert neue Version seiner Allgemeinen Methoden 24.07.2017    

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sein Methodenpapier überarbeitet und in der Version „Allgemeine Methoden 5.0“ auf seiner Website veröffentlicht. Das Dokument ist ab sofort Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit des Instituts und seiner externen Sachverständigen sowie für die Kooperation mit Auftraggebern.

Neu sind die Abschnitte zum ThemenCheck Medizin und zur Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die maßgeblich auf Medizinprodukten hoher Risikoklassen beruhen.
Einer der Anlässe für die grundlegende Überarbeitung ist die neue Aufgabe, die das Institut mit dem 2015 in Kraft getretenen GKV-Versorgungsstärkungsgesetz übernommen hat: Demnach können Versicherte und interessierte Einzelpersonen Bewertungen medizinischer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden vorschlagen. Das Institut hat die Aufgabe, aus diesen Vorschlägen Themen auszuwählen, die für die Versorgung von besonderer Bedeutung sind, und dazu Health-Technology-Assessment (HTA)-Berichte zu veröffentlichen.
Im neuen Abschnitt 2.1.10 und im neuen Kapitel 6 der Allgemeinen Methoden wird der Prozess von der Themeneingabe bis zur Berichterstellung beschrieben. Weiter führt das Institut aus, wie die Themen zu bearbeiten sind und wie die Qualität der HTA-Berichte sichergestellt wird. Neben einer Nutzenbewertung sollen die Berichte – je nach Fragestellung – auch gesundheitsökonomische, ethische, soziale, rechtliche und organisatorische Aspekte berücksichtigen.
Ebenfalls 2015 hat der Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch V § 137h die Möglichkeit geschaffen, unter bestimmten Umständen Medizinprodukte hoher Risikoklassen vom IQWiG bewerten zu lassen. Diese Bewertungen werden im neuen Abschnitt 2.1.6 behandelt und in den Kapiteln 3 und 8 an passender Stelle berücksichtigt. Der Ablauf entspricht im Wesentlichen der Potenzialbewertung (§ 137e); allerdings sind bei Bewertungen nach § 137h weder die Themen noch die zentralen Unterlagen vertraulich.
Grundlegend überarbeitet hat das Institut die Teile zu Leitliniensynopsen und Versorgungsanalyse (Kapitel 5), zu den Gesundheitsinformationen (Kapitel 7) und zur Informationsbeschaffung (Kapitel 8).

Nachrichten

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