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Digitalisierung patientenorientiert und rechtssicher gestalten 18.04.2017    

Berlin – Sind Medizin-Apps, Fitnesstracker und vernetzte Datenbanken die Zukunft des Gesundheitswesens? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Patientenversorgung und auf die Arbeitsbedingungen der Gesundheitsberufe aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen auf ihrer Jahrestagung, die von der Bundesärztekammer (BÄK) ausgerichtet wird.

Digitalisierung patientenorientiert und rechtssicher gestalten„Die Digitalisierung wird zu einer stärkeren Vernetzung der Patientenversorgung beitragen. Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Gesundheitsfachberufe werden leichter und effizienter Informationen austauschen können. Dadurch ergeben sich neue Formen der Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten“, sagt Dr. Max Kaplan, Vize-Präsident der BÄK und Vorsitzender der Fachberufekonferenz. Voraussetzung für den Nutzen der Digitalisierung sei aber, dass sich die neuen technischen Möglichkeiten ohne Reibungsverluste in die Arbeitsabläufe einfügen. Dafür müssten die Mitarbeiter im Gesundheitswesen ihr fachliches Know-how einbringen.
Nach Überzeugung der Teilnehmer erwarten die Patienten eine sachkundige Beratung durch Ärzte und Angehörige der Pflege- oder Therapieberufe zum Beispiel zu medizinischen Apps oder zu den Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte. Dabei seien sowohl Fragen der Datensicherheit wie auch der Qualität insbesondere bei den zahlreichen medizinischen Apps zu berücksichtigen.
In diesem Zusammenhang betonen die Konferenzbesucher, dass viele Anwendungen im Bereich Lifestyle und Medizin bei Prävention, Diagnostik und Therapie zwar nützlich sein könnten. Sie würden aber auch Risiken im Hinblick auf die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Daten bergen. Die Fachberufekonferenz fordert deshalb die Anbieter von Gesundheits-Apps auf, Nutzer in verständlicher Sprache über die Funktionen der jeweiligen App aufzuklären. Die Transparenz bei der Datenverarbeitung und die Kontrolle der Nutzer über ihre eigenen Daten müssten gewährleistet sein.

Nachrichten

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16.03.2017

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Schonende medizintechnische Verfahren für das Herz

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