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Deutschlands Gesundheitsversorgung führend in Europa 18.04.2017    

Berlin – Laut einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts (WIP) des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) liegt Deutschland hinsichtlich der Gesundheitsversorgung europaweit vorne – und das habe gleich mehrere gewichtige Gründe.

Deutschlands Gesundheitsversorgung führend in EuropaMenschen, die im deutschen Gesundheitssystem versichert sind, haben der Studie zufolge die kürzesten Wartezeiten im europäischen Vergleich, den schnellsten Zugang zu innovativen Arzneimitteln, die freie Arztwahl ebenso wie einen umfangreichen Leistungskatalog, den sie beanspruchen können.
Rund drei Viertel aller Patienten in Deutschland erhalten noch am gleichen Tag der Anfrage, maximal einen Tag später, einen Arzttermin. In vergleichbaren europäischen Ländern liege die Dauer deutlich höher: in den Niederlanden sind es beispielsweise nur 63 Prozent, die gleich einen Termin erhalten, in Schweden 58 Prozent und bei den Franzosen 57 Prozent. Auch für Facharzttermine weise Deutschland vergleichsweise kurze Wartezeiten für Patienten auf: Nur drei Prozent der Bürger mussten zwei Monate oder länger warten. In den Niederlanden seien es sieben Prozent, in der Schweiz neun Prozent und in Norwegen sogar 28 Prozent, lauten die Studienergebnisse.
Die Einführung neuer Medikamente erfolge in Deutschland ebenfalls schneller als in anderen EU-Ländern. Bei innovativen Arzneimitteln verstreichen in Deutschland laut Studie zwischen Zulassung und Markteinführung circa 3,5 Monate. Zum Vergleich: In Großbritannien sind es 3,9 Monate, in den Niederlanden 9,7 und in Spanien rund 16 Monate.
Laut der PKV-Studie sind besonders Behandlungen im Ausland ein Indiz für die Zufriedenheit der Patienten im eigenen Land. Im europäischen Vergleich variiere die Bereitschaft, zur medizinischen Behandlung ins Ausland zu reisen, sehr stark. In den Niederlanden liegt diese der Studie zufolge mit 66 Prozent am höchsten, in Deutschland mit 11 Prozent am niedrigsten.

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